Das jugendreferat informiert

Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.

Ausgabe 4 · Dezember 2016

Volles Haus an einem Novemberwochenende
im Max-Willner-Heim

Vom 11. bis 13. November kamen 76 Jugendliche und junge Erwachsene im Max-Willner-Heim zusammen, um in parallelen Veranstaltungen die Ausbildungsreihe Jugendarbeit (Praktikantenseminare, Teil VI) abzuschließen, sich auf die Wintermachanot vorzubereiten und sich in der Runde der Jugendzentrumsleiter auszutauschen.

Im Rahmen des Seminars VI der Ausbildungsreihe Jugendarbeit haben sich die angehenden Madrichim der Jugendzentren zum letzten Mal für eine Reihe spannender und lehrreicher Workshops in Bad Sobernheim getroffen, unter anderem, um Programme zu den jüdischen Feiertagen zu päsentieren, die sie zu Hause vorbereitet hatten. Netta Elkabets-Rosen vom Team der Referenten: „Wir haben einen motivierten und engagierten Jahrgang angehender Madrichim begleitet. Wir wünschen allen Jugendarbeitern viel Erfolg auf ihrem Weg, der zur Stärkung der jüdischen Gemeinschaft beitragen wird.“

Im Vorbereitungsseminar für die Wintermachanot haben die Madrichim die Inhalte und Programme der Ferienfreizeiten in Natz (Italien) und Bad Sobernheim erarbeitet. Dieses Jahr freut sich das Jugendreferat, alle 8 Kerzen der Chanukkiah auf Machane zünden zu können. Neben einem Freizeitangebot (z.B. Skisport in Natz) wird das Chanukkafest zentrales Thema der Wintermachanot sein. Zum einen soll es um die historischen und traditionellen Hintergründe gehen, aber es wird auch eine Brücke zum aktuellen Geschehen in der Welt gebaut. Im Seminar wurden die informativen wie auch unterhaltsamen Projekte vorbereitet, um den Teilnehmern eine gelungene Zeit auf Machane zu bieten und jüdisches Leben in Deutschland zu bereichern. Das Team freut sich auf gutgelaunte und wissbegierige Chanichim.

Das Treffen der Jugendzentrums-Leiter diente dem Ziel, Austausch und Vernetzung zu intensivieren und in Workshops dazu zu lernen.  Unter anderem ging es um Möglichkeiten der überregionalen Kooperation, um ein vielfältigeres Angebot organisieren zu können. Um sich einen besseren Überblick und Kontaktmöglichkeiten erschließen zu können, wurde der Aufbau einer bundesweiten Jugendzentrums-Datenbank beschlossen. Weitere Anregungen wurden durch ein Workshop mit Susanne Benizri (Erziehungsreferentin, IRG Baden) zum Thema Zielsetzung vermittelt. Die Teilnehmer freuen sich auf das nächste Treffen (s. Termine) zur weiteren Professionalisierung der Jugendarbeit.

Zentrales Thema: Schutz vor Kindesmissbrauch. Vor dem Hintergrund der Vereinbarung der ZWST mit dem Unabhängigen Beauftragten der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (Ausgabe 1-2016) war dies ein Thema für alle Teilnehmer gemeinsam. Ein Referent vom Jugendamt Mannheim stieß mit seinen Vortrag zum „Schutz von Kindern und Jugendlichen in der Jugendarbeit“ auf hohes Interesse, ebenso ein Workshop des Deutschen Jugendinstitutes in München zur Prävention von sexualisierter Gewalt.

Der gemeinsame, stimmungsvolle Schabbat mit rund 80 Leuten tauchte den eher dunklen November an diesem Wochenende in ein helles Licht und schuf eine ganz besondere Atmosphäre. Gabriela Chauskin: „Insgesamt war es ein sehr schönes Shabbatwochenende mit interessanten Gesprächen, Vorträgen, informativem Austausch und tollen Menschen.“

Auf ein Neues im ZWST-Jubiläumsjahr 2017!

Simon Beckmann, Madrich in Natz 2016/17, Netta Elkabets-Rosen, Referentin, Daniel Golikov, Jugendzentrumsleiter in Baden-Baden, Gabriela Chauskin, Jugendzentrums-Leiterin in Karlsruhe

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