Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.

Ausgabe 3 · Sept 2017

„Latet - Yes we care“ - Sommer im Max-Willner-Heim

Vom 2. bis 13. August konnte das Team in Bad Sobernheim über 100 Kinder von 8 bis 11 aus allen Ecken Deutschlands begrüßen. Lange haben sich die Madrichim auf diese zwei Wochen vorbereitet. Für viele ist es immer noch die beste Zeit im Jahr, die alle sehr prägt und zusammenwachsen lässt. Jedes Machane ist besonders und keiner weiß, was ihn erwarten wird. Das macht es immer wieder aufregend und spannend.

Die Tage starteten mit einem vielfältigen Sportprogramm. Die Chanichim konnten sich für Reiten, Schwimmen, Fußball, Tanzen, Nature Adventure oder Baseball anmelden. In den Peuloth und Projekten ging es spielerisch um die Bedeutung von Wohltätigkeit, Geben und soziales Miteinander. Zedaka als wichtiger jüdischer Wert wurde auf verschiedene Art und Weise vermittelt. So auch in der diesjährigen Machane-Hymne, die nicht nur ins Ohr, sondern auch direkt ins Herz ging.

Ein spannendes Ausflugsziel war der rheinland-pfälzische Holiday Park. Auf dem Weg wurde in der Wormser Synagoge gebetet und in besonderer Erinnerung an den berühmten Torahgelehrten Raschi gemeinsam „Mi Ha Isch“ gesungen. In diesem Psalm geht es darum, dass man ein gutes und langes Leben haben wird, wenn man nicht lügt, der üblen Nachrede entsagt und den Frieden anstrebt.

LATET Jubiläumsshow mit Ehrengästen

Dieses Machane hatte einen besonderen Höhepunkt. Am 10. August öffnete das Max-Willner-Heim seine Tore zur LATET Jubiläumsshow. Als Ehrengäste wurden Renate Weingart-Schenk als Vertreterin der Verbandsgemeinde Bad Sobernheim und der 2. Bürgermeister der Stadt, Volker Kohrs, begrüßt. Nachumi Rosenblatt, Jugendreferent der ZWST kam, um die Arbeit der Kinder zu bewundern. Eine besondere Ehre war zudem der Besuch von Rabbiner Avichai Apel aus der jüdischen Gemeinde Frankfurt/Main. Außerdem folgten rund 50 Eltern der Einladung ihrer Kinder.

In Kreativworkshops zu Gesang, Theater, Band, Film, Tanzen, Malerei und Werken haben die Chanichim diesen Tag vorbereitet. Alles drehte sich um das Motto „Latet – Yes we care!“ Die Sänger und Sängerinnen sangen davon, wie man gemeinsam die Welt verändern kann. Die Band spielte live mit Keyboard, Gitarre, Geige und Trommel zu einem selbst geschrieben Text. Untermalt wurde ihr Auftritt von einer Breakdance-Performance. Die Theatergruppe inszenierte ein besonderes Dankeschön an die ZWST. Die Film- und Mediengruppe produzierte in einem Film Interviews zum Thema Machane. Ein beeindruckendes Ergebnis lieferten die Chanichim des Workshops Werken und Gestalten: Das Logo der ZWST um einiges vergrößert, im 3D-Format. Die Künstler organisierten eine Ausstellung zum Thema „Popart meets100 Jahre ZWST“ mit bemerkenswerten Bildern. Die Tänzer boten alles: Vom israelischen Volkstanz bis hin zum Hip Hop. Am Livestream konnte die Show ebenfalls verfolgt werden. Ein herzliches Dankeschön geht an die aktiven und motivierten Chanichim sowie an das gesamte Team für diese gelungene Veranstaltung, die symbolisch war für den Erfolg dieses Sommermachanes in Bad Sobernheim.

Susanne Benizri, Leiterin

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