EDITORIAL

Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.

Ausgabe 3 · September 2016

Machanot „Mo´ed“ 2016 - hier in Bellaria/Italien für 16 bis 18jährige Jugendliche

Liebe Freunde der ZWST, liebe Leser,

Liebe Freunde der ZWST, liebe Leser, ein reicher Sommer ist vorbei mit über 800 jungen Teilnehmern an unseren Ferienfreizeiten. Die ZWST bedankt sich bei allen Madrichim, Rashim und dem gesamten Team, die unseren Chanichim eine besondere Zeit in Bad Sobernheim, Italien und Israel ermöglicht haben. Lesen Sie darüber auf den folgenden Seiten. Die Teilnahme von „Inklusionskindern“ ist seit einigen Jahren selbstverständlich geworden, wir freuen uns über die Bereitschaft der Angehörigen, uns ihre Kinder anzuvertrauen. Es ist unser Bestreben, eine intensive und sensible Betreuung durch unsere „Inklusionsmadrichim“ zu ermöglichen. Auch zukünftig werden wir Kinder und Jugendliche mit Behinderung verstärkt einbeziehen, unser Inklusionsprojekt für Kinder und Jugendliche informiert Sie hier über die Möglichkeiten - auch außerhalb der Machanot.

Kaum waren die Machanot vorbei, hatten wir im September in Bad Sobernheim wieder ein „volles Haus“: Im Max-Willner-Heim trafen sich die Teilnehmer unseres Inklusionsprojektes Gesher, um ihre zweite Bildungsfreizeit zum Thema „Persönliche Zukunftsplanung“ in diesem Jahr zu verbringen. Nähere Informationen über die Inhalte folgen in der nächsten Ausgabe.

Ganz besonders freuen wir uns über den gelungenen Auftakt unseres EU-geförderten Bildungsprojektes „Zukunftsforum ZWST“ vom 12.-14. September, eine berufsbegleitende Qualifizierung für hauptamtliche Beschäftigte in der Sozialwirtschaft. Die konstruktive Gruppe schuf gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Projektdurchführung. Die 32 Teilnehmer (Sozialarbeiter, Führungskräfte und andere Fachkräfte aus jüdischen Gemeinden) werden bis Ende 2017 in weiteren Seminaren zusammenarbeiten. Der Einstieg mit Rabbiner Chaim Soussan (Jüdische Gemeinde Frankfurt/M.) zur jüdischen Sozial-und Wirtschaftsethik bildete ein solides Fundament für die folgenden Vorträge und Workshops zu konkreten Fragestellungen aus dem Berufsalltag der Teilnehmer. Mit Prof. Dr. Julia Bernstein (Frankfurt University of Applied Sciences) und Dalia Wissgott-Moneta (Leiterin der Sozialabteilung der jüdischen Gemeinde Frankfurt/M.) wurde intensiv gearbeitet zum Einfluss des Migrationshintergrunds und der sozio-kulturellen Erfahrungen aus der ehemaligen Sowjetunion auf Teamwork und Mitarbeiterführung in den Gemeinden, die Arbeit mit kommunalen Behörden und auf die Betreuung der Gemeindemitglieder. Alle Anwesenden konnten wichtige Impulse für ihre Tätigkeit aus den ausgezeichneten Inputs und Workshops mitnehmen. Der zweite Teil folgt im November, wir berichten ausführlich in unserer Dezember-Ausgabe.

In dieser Ausgabe berichten wir weiterhin über Aktuelles aus unserem Deutsch-Israelischen Freiwilligendienst (DIFD) und Bundesfreiwilligendienst (BFD), und informieren Sie über unser Engagement in der Flüchtlingshilfe – international wie auch in Deutschland. Nicht zuletzt freuen wir uns über die Wiedereröffnung der Jüdischen Galerie mit einer Ausstellung unseres Kunstateliers Omanut am 7. Oktober in Berlin. Sie sind herzlich eingeladen! Wir wünschen Ihnen ein gesundes und friedliches Neues Jahr, Shana Tova U´Metuka.

Ihr Beni Bloch, Direktor der ZWST

 

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