Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.

Ausgabe 1 · April 2018

v.li.: Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig,  Dr. Dinah Kohan, ZWST, Judith Tarazi, ZWST, Corinna Roßkopf, Eastend

Acryl auf Leinwand von Patrick Strohbach

Teil der Ausstellung  „Trilogie“

 

„Trilogie“ - Finissage des inklusiven jüdischen Kunstateliers Eastend

Die integrative Kunstwerkstatt "Atelier Eastend" hatte am 16. Januar in den Räumen des Berufsverband Bildender Künstlerinnen & Künstler (BBK) zu einer Finissage eingeladen. Das jüdische Kunstatelier im Frankfurter Ostend ist ein Kooperationsprojekt der ZWST, der jüdischen Gemeinde Frankfurt/M. und der IB-Behindertenhilfe Frankfurt/M.

Mit rund 50 Kunstinteressierten feierte man die Ausstellung „Trilogie“, die aus Werken von drei verschiedenen Künstlergruppen besteht. Die Künstler, Menschen mit einer Beeinträchtigung, kommen aus dem Kunstatelier Eastend, der Sonntagsgruppe um den Künstler Costa Bernstein sowie aus dem ZWST-eigenen Kunstatelier Omanut in Berlin. Kunstwerke, die gemalt, aus Keramik hergestellt oder auch gewebt waren, prägten die Ausstellung. Sie sind ein Ausdruck der unterschiedlichen Lebens- und Gefühlswelten der Künstler.

Frau Dr. Ina Hartwig, Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt, eröffnete die Finissage mit einem Vortrag, in dem sie die Bedeutung des Kunstateliers Eastend für die Stadt Frankfurt hervorhob. Das niedrigschwellige Angebot, das sich vor allem an Menschen mit einer Behinderung und einem Migrationshintergrund wendet, sei ein wertvolles Kleinod in der Frankfurter Kunstszene.

Weiterhin begrüßten der Bereichsleiter Ulrich Holzapfel vom Internationalen Bund, die Sozialabteilungsleiterin Dalia Moneta von der jüdischen Gemeinde Frankfurt und Dr. Dinah Kohan, die Leiterin des ZWST-Inklusionsprojektes Gesher die Anwesenden, stellvertretend für die 3 Kooperationspartner des Ateliers. Neben den Künstlern gaben auch die Leiter der Ateliers, wie z.B. Judith Tarazi, die Leiterin des Berliner Kunstateliers Omanut, den Besuchern Hintergrundinformationen zu verschiedenen Kunstwerken. Mit Gitarrenmusik, Wein, Humus und Oliven klang der Abend aus, und man war sich einig: Dies sollte nicht die letzte Ausstellung des Eastend gewesen sein.

Dinah Kohan, ZWST

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