Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.

Ausgabe 1 · April 2018

Fürsorgetag in Stuttgart - die ZWST ist dabei

Zusammenhalt stärken - Vielfalt gestalten: Mit diesem Motto knüpft der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. an die momentan stürmischen Zeiten globaler Krisen und ihre Folgen, aber auch an die gesellschaftlichen Veränderungen im eigenen Land an. Wie soll und muss es mit der Integration und Inklusion weitergehen? Wie müssen wir unsere sozialen Sicherungssysteme ausgestalten? Wie begegnen wir Familien in ihrer Vielfalt? Aber auch: Wie gelingt eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe? Wie wirkt das neue Bundesteilhabegesetz? Wie schaffen wir es, Langzeitarbeitslosigkeit nachhaltig abzubauen? Was bringt die Digitalisierung für Änderungen mit sich?

Dieses und vieles mehr steht im Fokus des 81. Deutschen Fürsorgetages in Stuttgart. Vom 15. bis 17. Mai 2018 bieten drei Symposien und über 40 Fachforen die Möglichkeit, aktuelle Entwicklungen und Auswirkungen sozialer Veränderungen zu reflektieren und zu diskutieren.

Mit dem Ziel, wichtige Impulse zur Bewältigung der anstehenden Herausforderungen zu setzen. Erwartet werden rund 2.000 Akteure aus Sozialpolitik, Sozialrecht und der Sozialen Arbeit. Denn vor allem die im sozialen Bereich Tätigen übernehmen viel Verantwortung bei der Gestaltung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der gelebten Vielfalt. Für die Plenumsveranstaltungen haben zudem der Richter am Bundesverfassungsgericht a.D., Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio, und Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx sowie die Bundesfamilienministerin zugesagt. Die ZWST wird mit einem Stand (Halle C2, A21) dabei sein und freut sich auf interessante Kontakte und Gespräche. Aktuelle Informationen und Anmeldungen zum 81. Deutschen Fürsorgetag unter: www.deutscher-fuersorgetag.de

Tagungsreihe „End of Life“ - Jewish Perspectives (3)

Seminartagung vom 24. - 27. Mai 2018 in Berlin -
mit Beteiligung der ZWST

Im Lichte der jüdischen Religion und Tradition hat sich die Tagungsreihe „End-of-Life: Jewish Perspectives“ bereits intensiv mit verschiedenen Facetten des letzten Lebensabschnitts von Menschen beschäftigt.

Im Mai 2018 wird sich als roter Faden das herausfordernde Thema „Umgang mit Verlust und Trauer“ durch das Seminar ziehen und aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden. Es wird der jüdische Umgang mit Trauer nach einem Todesfall behandelt werden und damit die Halacha und jüdische Tradition des Trauerns in ihrer Bedeutung für unsere moderne Zeit diskutiert werden. Aber auch andere Erscheinungen von Trauer, etwa die, die mit Bekanntwerden einer schwerwiegenden Diagnose auftritt oder das mit anderen Verlusten als Todesfällen verbundene Trauern wird thematisiert werden. Im Alltag lässt uns nämlich vieles trauern, was endet. Beispielsweise ein Job, eine Beziehung oder ein Lebensentwurf, den wir gern beibehalten würden, dies aber endgültig nicht mehr können. Auch wenn wir es gern bewahren würden, geht vieles trotzdem zu Ende und ist nicht wiederzubeleben. Unser Leben ist erschreckend voll von Kommen und Gehen und voller verpasster Gelegenheiten, die sich nie wieder bieten werden.

Wie ist Trauernden in all ihren unterschiedlichen Situationen angemessen und hilfreich zu begegnen?

Dr. med. Stephan M. Probst, Ltd. Oberarzt Klinikum Bielefeld Mitte

 

Die ZWST ist gemeinsam mit anderen jüdischen Organisationen Kooperationspartner der Tagung.  Dipl.-Sozialarbeiterin Larissa Karwin, Mitarbeiterin des Sozialreferates, ist mit einem Vortrag zum Thema „Aufbau und Organisation einer Chewra Kadischa“ am Programm beteiligt.

Makkabi Deutschland Junior Games 2018

Zum ersten Mal in der Geschichte von Makkabi Deutschland finden dieses Jahr in München die „Junior Games“ statt. Vom 30. Mai bis zum 03. Juni werden 150 bis 200 jüdische und nichtjüdische jugendliche SportlerInnen der Makkabi-Ortsvereine aus dem gesamten Bundesgebiet im Alter zwischen 12 und 18 Jahren in einen fairen sportlichen Wettbewerb miteinander treten. Zusätzlich erwarten wir Gäste und Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Umland (DACH), weiteren europäischen Makkabi Verbänden sowie von Makkabi Israel.

An fünf Tagen messen sich die jungen Athleten in sieben verschiedenen Sportarten:

Fußball, Tischtennis, Tennis, Schach, Basketball und Fechten. Als absolutes modernes Highlight die siebte Disziplin: E-Sports – hierbei wird ein „digitales Fußballturnier“ ausgetragen.

Um den europäischen Gedanken zu leben und Deutschland als internationalen mondänen Gastgeber zu präsentieren, sind auch Gäste willkommen, die nicht als SportlerInnen teilnehmen wollen.

Obwohl der Sport bei den Junior Games 2018 eindeutig im Vordergrund steht, beschränken sich die

Spiele nicht nur auf die Wettkämpfe. Ein vielfältiges Kulturprogramm für die Teilnehmer und Besucher der Makkabi Deutschland Junior Games ist ein wichtiger Bestandteil. Am ersten Tag wird eine Eröffnungsfeier mit anschließendem Fußball-Freundschaftsspiel und der Teilnahme von hohen Vertretern aus Politik und Profisport stattfinden. Des Weiteren werden mehrere Workshops zu aktuellen politischen, sozialen sowie kulturellen Themen angeboten, um auch für nicht-sportliche Teilnehmer Begegnungsmomente zu schaffen, Dialoge und Zusammenarbeit zu kreieren.

Freitag Abend findet ein gemeinsamer kosherer Shabbat statt, Samstag Abend gefolgt von einer Party mit jüdisch-israelischem Touch. Sonntag zu den Finals und Siegerehrungen wird es ein großes öffentliches Familienfest mit Bühnenprogram, Essensbuden und jeder Menge Fun geben.

Alle Teilnehmer werden in zwei benachbarten Hotels untergebracht, die fußläufig zur Sportanlage liegen. Am Shabbat finden keine Wettkämpfe statt und koshere Verpflegung ist für jeden, der will, verfügbar.

Info und Anmeldung hier:

makkabi.de/juniorgames

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