Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.

Ausgabe 1 · April 2018

Wolfgang Schrank mit Viktoria Schichmann, Mitarbeiterin von Eshel e.V.

Nachruf auf Wolfgang Schrank - Mitbegründer und Vorstandsmitglied von Eshel e.V.

Die ZWST trauert um Wolfgang Schrank, der am 01. März 2018 im Alter von 67 Jahren tödlich verunglückte.

Vor etwa 5 Jahren hat die ZWST ihn kennen und schätzen gelernt. Er hat den Verein „Eshel“ für die Förderung der Integration von Menschen mit Behinderung mitbegründet. Mit seinen Ideen, seiner Weitsichtigkeit und seinem Engagement hat er die konkrete Arbeit wesentlich mitgestaltet. Entsprechend dem Vereinsziel, Menschen ein würdevolles Arbeitsverhältnis zu ermöglichen, stand bei ihm immer die Frage im Zentrum: Welche konkreten Maßnahmen stärken die Zufriedenheit eines Menschen?

Wolfgang Schrank war ein Phänomen: In einer seiner zahlreichen Funktionen war er viel unterwegs und hatte doch immer Zeit für ein persönliches Gespräch. Die meiste Zeit seines Lebens hat er sich Menschen mit einer psychischen Erkrankung gewidmet: Als langjähriger Geschäftsführer des Frankfurter Vereins begleitete er diesen Personenkreis in das Arbeitsleben. Nach seiner Pensionierung 2016 arbeitete er ehrenamtlich weiter: sei es als Geschäftsführer von „hoffmanns höfe“, eines Frankfurter Integrationsunternehmens im Hotel- und Tagungsmanagement, sei es als Fachreferent oder in Gremien des Landeswohlfahrtsverbandes. Denn jemand wie Wolfgang Schrank, der sich Zeit seines Lebens in den unterschiedlichsten Projekten engagiert hat, wie z.B. für den Aufbau einer alternativen Psychiatrie-Arbeitsstätte in Haifa, konnte nicht aufhören zu arbeiten.

Die ZWST wird seine ausgewiesene Fachexpertise wie auch seine Menschlichkeit vermissen. Seine Impulse aufnehmend, setzt der Verein Eshel seine Arbeit fort.

Dinah Kohan, Leiterin des Inklusionsprojektes Gesher, Vorstand Eshel e.V.

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