Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.

Ausgabe 1 · April 2018

Förderung der Teilhabe und kreativer Kompetenzen - Konzert mit der Musikschule Marl und der Selbsthilfegruppe Recklinghausen

Förderung der Inklusion in der jüdischen Gemeinschaft in NRW

Seit April 2017 organisiert die ZWST in verschiedenen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen ein von der Aktion Mensch e.V. gefördertes Projekt. In NRW, mit seinen beiden jüdischen Landesverbänden das mitgliederstärkste Bundesland, ist es der ZWST ein Anliegen, Gemeindemitglieder ohne Behinderung mit Inklusion vertraut zu machen und mehr Menschen mit einer Behinderung für die schon bestehenden Angebote der jüdischen Gemeinschaft in NRW zu gewinnen. In verschiedenen Gemeinden, wie z.B. in Duisburg, Essen oder Recklinghausen gibt es ein vielfältiges Angebot wie Chor, Sportverein Makkabi, Schachgruppen, Kreativ-Kurse und vieles andere mehr. Jana Stachevski, Mitarbeiterin im Gesher-Projekt, ist in verschiedenen Gemeinden präsent, um Menschen mit einer geistigen, psychischen und/oder körperlichen Behinderung in diese Aktivitäten zu integrieren und das Zusammensein von Menschen mit und ohne Behinderung zu fördern.

Dazu gehören unter anderem gemeinsame Unternehmungen der verschiedenen Selbsthilfegruppen und der jeweiligen ehrenamtlichen Betreuer, um die Vernetzung zu fördern. Verschiedene Aktivitäten im letzten Jahr haben hierzu den Grundstein gelegt, wie z.B. ein Fest im November 2017 anlässlich des 10jährigen Bestehens der Selbsthilfegruppe in Düsseldorf mit 120 Gästen aus der Region. In der jüdischen Gemeinde Duisburg ist man dabei, regelmäßige Inklusionstreffen zu initiieren.

Im Frühjahr 2018 wurde eine Purim-Party in der Synagogengemeinde Köln mit Teilnehmern aus anderen Gemeinden organisiert sowie ein Schach-Turnier in der jüdischen Kultusgemeinde Dortmund mit Makkabi Dortmund und Makkabi Deutschland. Ehrenamtliche Helfer aus der Gemeinde Kreis Recklinghausen hatten im März die Gelegenheit, an einem Wochenende unter dem Motto „Wie kann ich mir selbst helfen“ teilzunehmen, mit professioneller Schulung durch die Psychologin Lena Libgover. Diese Schulung diente der Unterstützung und Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements. Auch Teilnehmer mit psychischer Behinderung und Angehörige konnten von diesem Wochenende profitieren. Darüber hinaus begleitet und unterstützt die Psychologin Florina Gendler die Aktivitäten in NRW, sie ist schon länger für die ZWST aktiv: als Referentin in Fortbildungen und Ansprechpartnerin für Angehörige. - Doch auch die Unterhaltung kommt nicht zu kurz: In Recklinghausen ist für Ende April ein Spieleabend mit Teilnehmern aus mehreren Gemeinden geplant, unter dem Motto „Was bist du ohne Google“? Ein inklusiver Abend, durchaus geeignet für Menschen mit und ohne Behinderung.

Jana Stachevski, HvB, ZWST

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