Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.

Ausgabe 1 · April 2018

Fotos: Rafael Herlich

Happy Birthday, Beni !

Beni Bloch, seit dreißig Jahren Direktor der ZWST wurde am 14. Februar 75 Jahre alt. Die Hauptgeschäftsstelle der ZWST in Frankfurt/Main lud aus diesem Anlass zu einem festlichen Mittagessen ins Restaurant Sohar’s im Ignatz Bubis-Gemeindezentrum ein.

Mit einem Geburtstagsständchen überraschten die Kinder der Lichtigfeldschule gleich zu Beginn die Festgesellschaft. Voller Innbrunst stimmten sie zur Gitarrenbegleitung von Martina Georgi das „Jom jom  Holedet“ an, bevor der Präsident der ZWST, Ebi Lehrer das Wort ergriff.

Seit 44 Jahren habe Beni Bloch der ZWST seinen Stempel aufgedrückt. Zunächst Leiter des Jugendreferats, hat er 1987 die Leitung der gesamten Organisation übernommen. Rechtzeitig genug, um mit dem Zuzug der Juden aus der ehemaligen Sowjetunion die ZWST zu erweitern und neue Strukturen zu schaffen. Allein dafür sei ihm die jüdische Gemeinschaft in Deutschland zutiefst dankbar.

Diesem Dank schloss sich auch Oberbürgermeister Peter Feldmann an. Die Jugendkonferenzen, die Beni Bloch alljährlich oft auch in Frankfurt organisierte, hätten auch ihn als Jugendlichen geprägt.

Staatssekretär Dr. Ralf Kleindieck vom Bundesfamilienministerium überbrachte Glückwünsche und Dank der Bundesregierung und Katarina Barley, zu der Zeit noch Familienministerin, seit März 2018 Bundesministerin der Justiz, für die gute und zuverlässige Zusammenarbeit. Der Vorstandsvorsitzende der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Prof. Dr. Salomon Korn hat Benjamin Bloch vor mehr als 60 Jahren kennengelernt. Sein Markenzeichen damals sei das Akkordeon gewesen, auf dem er bei jeder sich bietenden Gelegenheit israelische Volkslieder schmetterte und als „Musikzionist“ zu einer Frankfurter Institution wurde.

Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg, Vizepräsidentin vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) betonte den langjährigen freundschaftlichen Kontakt zu Beni Bloch, vor allem die Reisen nach Israel, die er seit einigen Jahren für die BAGFW organisiert.

Last but not least ergriff Zentralratspräsident Dr. Josef Schuster das Wort. Die ZWST sei das soziale Gewissen der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland und damit ganz nah an den Menschen. Beni Bloch verkörpere diese Nähe wie kaum jemand anderer. Für jeden habe er ein offenes Ohr und für jedes Problem eine unkomplizierte Lösung.

ZWST-Direktor Beni Bloch dankte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und allen Unterstützern der ZWST. Anschließend hob die Festgesellschaft das Glas und wünschte dem Geburtstagskind aus ganzen Herzen „Mazal Tov und bis 120“! Diesem Wunsch schließt sich das gesamte Team der ZWST an.

Dr. Susanna Keval, Jüdische Gemeindezeitung Frankfurt/M.

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