Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.

Ausgabe 1 · April 2018

Fazit der Ausbildung in Beratungskompetenz und Angebote für Betroffene

Das Kompetenzzentrum bildete im Rahmen einer 8-moduligen Ausbildung zwischen März 2016 und Januar 2018 17 Beraterinnen und Berater aus, die von nun an Betroffene bei der Bewältigung von Erfahrungen mit Antisemitismus und Diskriminierung begleiten können. Die Teilnehmenden kamen aus verschiedenen jüdischen Gemeinden bundesweit in Berlin zusammen, sind überwiegend in der Sozialarbeit tätig und wurden nun auch mit den erforderlichen Kompetenzen ausgestattet, um Betroffene antisemitischer Gewalt professionell zu unterstützen. Als geschulte Beraterinnen und Berater sind sie bestens mit den Prinzipien der Opfer- und Antidiskriminierungsberatung vertraut und haben Praxismodule absolviert, in denen Gesprächstrainings und Mechanismen der Krisenintervention eingeübt wurden. Sie haben viele Akteure aus dem bundesweiten Beratungsspektrum kennengelernt und können angemessen auf weitere Strukturen, wie z. B. die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (Kooperationspartner des Kompetenzzentrums) verweisen.

Auch mit der im Juli 2017 eröffneten Beratungsstelle OFEK arbeitet das Kompetenzzentrum auf das Ziel einer professionellen und angemessenen Begleitung Antisemitismusbetroffener hin. Die durch die Ausbildung in Beratungskompetenz geschulten Beraterinnen und Berater sind wichtige Multiplikatoren für die Erreichung dieses Ziels. So können sie in Zukunft z. B. niedrigschwellig Beratungssprechstunden in ihren Gemeinden anbieten.

Darüber hinaus organisiert das Kompetenzzentrum Dialoggruppen für jüdische Familien zu den Themen „Shoah Education in der Schule“ und „Antisemitismus in der Schule“. Sie bieten einen Raum für Austausch und Beratung. Alle Beteiligten können ihre Erfahrungen einbringen, persönliche Anliegen formulieren und gemeinsam stärkende Handlungsoptionen erörtern. Derzeit treffen sich Gruppen in Berlin und Hannover und befinden sich bundesweit weiter im Aufbau. Sie sind für neue Interessierte offen, Termine werden auf der Website und auf Facebook bekanntgegeben.

Romina Wiegemann, Bildungsreferentin

 

 

Beratungsstelle OFEK

 

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