Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.

Ausgabe 1 · April 2017

jugendreferat informiert

Gruppendynamische Aktivität im Max-Willner-Heim

2. Leadership-Seminar zusammen mit der World Zionist Organization

Am letzten März-Wochenende fand der zweite Teil der Seminarreihe „AMI – Atid hamanhigut hajehudit“ (Zukunft jüdischer Führungskräfte) in Bad Sobernheim statt. Die Fortbildungsreihe wird in  Kooperation mit dem Leadership Center der World Zionist Organization (WZO) organisiert (s.a. Bericht Ausgabe 4/2016).

Ziel dieser Forbildung mit 20 Teilnehmern von 20 bis 35 aus Spanien, Italien, Deutschland, Türkei, Russland, Ukraine, Tschechien, Israel ist die Förderung, Weiterbildung und Vernetzung jüdischer Nachwuchskräfte aus ganz Europa.

Dr. Simcha Leibovich, Leiter des WZO-Leadership-Centers und Atara Volk-Itzchaki (WZO-Manager)  leiteten die Workshops des Seminars, die folgende Themen abdeckten: Mein persönlicher Führungsstil, Gruppenbildung & Gruppendynamik, Projektentwicklung, Motivation, Jüdische Identität und historischer vs. Gegenwartszionismus.

Die Teilnehmer stellten ihre Heimatgemeinden und ihre Projekte vor: Alla gründete in ihrer Heimatstadt Kharkov (Ukraine) die Jugendbewegung „Active Jewish Teens“, die mit 15 Teilnehmern begann und mittlerweile mit ihren Aktivitäten rund 3000 Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren aus sechs Ländern der ehemaligen Sowjetunion erreicht.

Natalia aus Russland gründete in ihrer Heimatstadt ein Kochprojekt, über das ältere Gemeindemitglieder den Jüngeren beibringen, traditionelle jüdische Gerichte zu kochen. Das Projekt ist so erfolgreich, dass nun ein gemeinsames Kochbuch in Planung ist.

Der gemeinsame Shabbat war für alle Teilnehmer einer der Höhepunkte. Einig waren sich alle über den hohen Wert des persönlichen Austausches über die Aktivitäten in unterschiedlichen Ländern, über ähnliche Fortschritte, Probleme und  Erfolge.

Zukünftig ist die Ausweitung des Seminarangebotes nach Themenblöcken geplant. Die Vernetzung europaweit aktiver „Jewish Professionals“ soll die Arbeit und Aktivitäten jüdischer Gemeinden an aktuelle An- und Herausforderungen anpassen und weitere zukünftige Kooperationen ermöglichen.

Laura Cazés

Projekt 18+

Ilya Daboosh

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