EDITORIAL

Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.

Ausgabe 1 · April 2016

Beni Bloch, Direktor der ZWST

Liebe Freunde der ZWST, liebe Leser,

wir freuen uns, dass unser diesjähriger Jugendkongress mit rund 400 jungen Erwachsenen erfolgreich zu Ende gegangen ist.

Das Thema „Islamistische Terrorgefahr“ erhielt mit den Anschlägen in Brüssel eine tragische Aktualität, unsere Anteilnahme gilt den Angehörigen der Opfer. Es hätte jeden von uns treffen können. Wir bedanken uns ganz besonders bei allen Fachleuten, die mit ihrem kompetenten Wissen dazu beigetragen haben, mehr über die Ursachen, Versäumnisse in Politik und Gesellschaft zu erfahren und Zukunftsperspektiven diskutieren zu können. Unser Dank gilt auch dem Zentralrat, ohne dessen Unterstützung wir diese Veranstaltung nicht hätten durchführen können.

Das neue Jahr 2016 war noch nicht so alt – und schon Ende Februar hatte die ZWST eine Menge aus ihrem Fortbildungsrepertoire absolviert: Unter anderem wurde erstmals eine Tagung für Religionslehrer organisiert und ein Seminar für Erzieher mit dem Fokus auf Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung. Ganz besonders möchte ich Sie auf unser neues Fortbildungsangebot „Zukunftsforum ZWST“ hinweisen, exklusiv für Beschäftigte in jüdischen Gemeinden und Institutionen (S.17). Nutzen Sie diese Gelegenheit, die Zukunft Ihrer Gemeinden nachhaltig zu sichern, dies auch vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Anforderungen. Anmeldeschluss für die Fortbildung ist der 28. April 2016.

Seit Jahresbeginn kooperieren wir mit IsraAID, einer israelischen Non-Profit-Organisation auf dem Gebiet der weltweiten Flüchtlingshilfe, die in Deutschland haupt- und ehrenamtlichen Fachkräften im Bereich der Trauma-Behandlung zur Seite stehen wird. Dies auch mit Blick auf die Tatsache, dass viele Flüchtlinge aus traditionell israelfeindlich ausgerichteten Ländern kommen . In den kommenden Tagen begehen wir das Pessachfest, wir erinnern an den Exodus der Juden aus Ägypten. Dieses Fest wird weltweit mit unterschiedlichen Minhagim, religiösen Bräuchen, gefeiert, die aber alle eines symbolisieren: Die Feiertage unserer Freiheit. Angesichts der aktuellen Flüchtlingsproblematik möchte ich daran erinnern, dass unsere Geschichte uns verpflichtet, Flüchtlingen zu helfen. „Den Fremden sollst du nicht unterdrücken, denn ihr kennt das Leben der Fremden, weil ihr selbst Fremde wart in Ägypten.“

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein fröhliches und koscheres Pessachfest, Chag Pessach kascher wesame`ach,

Ihr Beni Bloch, Direktor der ZWST

 

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